4.9
Sparen Sie 10%
2 Stück
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Anzahl

6 l + 6 l
6 l + 6 l

Volumen in Litern

230 × 330 × 100 mm
230 × 330 × 100 mm

Brutto-Außenmaße

TPU + Nylon
TPU + Nylon

Material

Sparen Sie 10%
2 Stück
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Anzahl

23 L / 30 L
23 L / 30 L

Koffergröße

Wasserdicht gemäß IPX7
Wasserdicht gemäß IPX7

Wasserbeständigkeit

TPU + Nylon 840D
TPU + Nylon 840D

Materialien

Aufblasbare Motorradtaschen

Aufblasbare Motorrad-Taschen sind Taschen, deren Körper aus einer luftdichten Luftkammer besteht: Im entleerten Zustand bleiben sie halbsteif und nehmen wenig Platz ein, aufgeblasen werden sie zu einem elastischen Polster, das den Hohlraum zwischen der Motorradstruktur und dem Gepäck ausfüllt. Der Hersteller LOBOO gibt für diese Technologie eine Tragfähigkeit von mindestens 300 kg pro aufgeblasener Tasche und eine Schutzdauer von mindestens 6 Stunden pro Aufpumpvorgang an.

Die zwei Produktfamilien: Crash Bars und Seitentaschen

Unter dem Begriff „aufblasbare Motorradtaschen“ fallen zwei unterschiedliche Produkte, die an verschiedenen Stellen des Motorrads montiert werden und unterschiedlichen Anforderungen entsprechen.

  • Aufblasbare Crash-Bar-Taschen — 6 L pro Tasche (insgesamt 12 L), befestigt an den Motorschutzbügeln mit Rundrohr Ø 25 mm. Sie nutzen den unregelmäßigen Raum zwischen Bügeln und Seitenverkleidungen und dienen als schnell erreichbarer Stauraum für Reifenpannen-Sets, Regenbekleidung, Dokumente und Handschuhe. Sie ergänzen die Koffer, ersetzen sie aber nicht.
  • Aufblasbare Seitentaschen — 23 L oder 30 L pro Seite, befestigt an Seitenrahmen mit 18 mm und als Ersatz für einen Satz Seitenkoffer. Dasselbe aufblasbare Prinzip, aber mit dem Volumen eines Hauptgepäckstücks. Kompatible Rahmen, Distanzstücke und die Zuladung pro Seite werden im Ratgeber zu aufblasbaren Seitentaschen erklärt.

So wählst du die richtige Tasche

Die Kompatibilität hängt nicht vom Motorradmodell ab, sondern vom Rohrdurchmesser, an dem die Tasche befestigt wird: 25 mm bei den Crash-Bar-Versionen und 18 mm bei den Rahmen für Seitentaschen. Miss das Rohr vor der Bestellung mit einem Messschieber oder wickle ein Maßband darum und teile den Umfang durch 3,14.

Prüfe anschließend, dass die Tasche nicht mit Auspuff, Zylinderköpfen oder dem Lenker bei vollem Lenkeinschlag kollidiert und dass der gewählte Rohrabschnitt über die gesamte Breite der Tasche frei ist.

Für die Crash-Bar-Version findest du alle Schritte im Ratgeber zu aufblasbaren Motorschutzbügel-Taschen: wie die Luftkammer aufgepumpt wird, welche Crash Bars im Sortiment ein 25-mm-Rohr haben, wie die Montage erfolgt und was der Hersteller tatsächlich angibt.

Aufblasbar oder fest

Ein Aluminiumkoffer bietet mehr Volumen und eine Schale zum Schutz vor Stößen und Aufbruch, erfordert jedoch spezielle Rahmen und bleibt das ganze Jahr über am Motorrad. Eine aufblasbare Tasche ist günstiger, benötigt keine Rahmen, wenn du bereits Bügel hast, verschwindet bei Nichtgebrauch und nutzt einen ansonsten leeren Raum: Dafür ist das Volumen gering und der Inhalt nicht durch eine feste Schale geschützt.

Passende Produkte

Wenn du noch keine Befestigungsbügel hast, findest du bei Endurrad Crash Bars und Motorschutzbügel. Für nicht aufblasbare Versionen mit fester Innenstruktur findest du die Crash-Bar-Taschen, und für das komplette Gepäck die Motorradkoffer und -taschen.

Häufig gestellte Fragen

Können aufblasbare Motorradtaschen durchstochen werden?

Der Körper besteht aus TPU-Gewebe auf einer Basis aus 840D-Nylon, demselben Materialtyp wie bei wasserdichten Motorradtaschen: Für ein Loch ist eine gezielte Durchstoßung erforderlich, normales Reiben reicht nicht aus. Wenn die Tasche Luft verliert, bleibt der Inhalt darin und die Tasche befestigt, da die Befestigung nicht vom Luftdruck abhängt.

Benötigt man eine Pumpe oder einen Kompressor?

Nein. Das Aufpumpen erfolgt von Hand über ein Rückschlagventil mit integrierter Pumpe.

Sind sie eine zugelassene Sicherheitsvorrichtung?

Nein. Die angegebene Tragfähigkeit bezieht sich auf die aufgeblasene Tasche im statischen Test: Sie ist ein zusätzliches passives Schutzelement und ersetzt weder Motorschutzbügel noch Schutzkleidung.